Friedhofsentwicklungsplanung

 
 


In früheren Jahrzehnten war die Friedhofsentwicklungsplanung eine eher einfache Angelegenheit. Mit Hilfe von Faustformeln an Friedhofsfläche-pro-Einwohner wurde der erforderliche Umfang an Bestattungsflächen ermittelt.

Die eindeutigen Rahmenbedingungen, die ein solches Vorgehen in der Vergangenheit ermöglichten, haben sich mittlerweile aufgelöst. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie z.B.:

  • ein Trend zu kleinflächigen Urnengrabstätten
  • eine steigende Nachfrage nach neuartigen, pflegevereinfachten Grabformen mit unterschiedlich großem Flächenbedarf
  • eine höhere gesellschaftliche Mobilität
  • Abwanderung in Bestattungswälder und andere friedhofsferne Bestattungsangebote wie Friedkirchen, Seebestattungen u.ä.

Mittlerweile besteht unter den Friedhofsträgern ein Wettbewerb um Bestattungen. Friedhofsentwicklungsplanungen müssen unter diesen neuen Vorzeichen anderen Handlungsanforderungen genügen.